Schwarzer Holunder - Pflanzengeist

Eigenschaften Plfanzengeist 2.35, 2.50, 2.57, 2.69

  • Starker Schutzgeist
  • „Schwellenbaum“ -> unterstützt Übertritte z.B. zwischen Leben und Tod 
  • Ermöglicht Kontakt zu Ahnen, Geistern und Naturwesen
    • Insbesondere Portal/Wohnsitz von Fr. Holle der Erdgöttin
  • Mächtig und stark sowie sanft und liebevoll zugleich ist
  • Unterstützt das Loslassen und Verabschieden Verstorbener
  • Fördert Hellsicht, Intuition, spirituelle Erkenntnis
  • Zeigt neue Wege auf, wenn man feststeckt oder Orientierung sucht

 

Mythologische Bedeutung 2.35, 2.50, 2.55

  • In der nordischen Mythologie mit der Göttin Freya verbunden (Liebe, Fruchtbarkeit, Magie).
  • In mitteleuropäischen und Germansichen Sagen gilt der Holunder als Sitz der Göttin Holler (Erdgöttin) (bekannt aus dem Märchen „Frau Holle“).
  • Er trägt auch die Farben der Erdgötting
    • Weiß -> Farbe der Frühlingsgöttin -> Jugendliche/Kindliche Göttin
    • Rote Beeren -> Rote Göttin -> Mutter
    • Schwarze Beeren -> Alte Göttin -> Alte/Weise Frau

 

Brauchtum 2.35, 2.50, 2.55

  • Beim Vorbeigehen an einem Holunderbaum war es Brauch, den Hut zu ziehen oder das Knie zu beugen.
  • Gilt als Schutzbaum – bewacht Haus und Hof, bindet Unheil in seinen Wurzeln
  • Für die Ahnen war der Holunder ein Familienbaum, der niemals auf dem Hof fehlen durfte.
  • Das Fällen eines Holunderstrauchs galt als Unglück bringend
  • Holunderholz darf nicht verbrannt werden, da das gebundene Unheil dadurch freigesetzt wird
  • Dicke Äste wurden zu Flöten verarbeitet, mit denen Geistwesen gerufen wurden
  • Auch Zauberstäbe wurden aus Holunderholz gefertigt
  • Man gab in den Sarg einen Holunderspan damit die Seele besser ins Jenseits übertreten konnte.

 

Spirituelles 2.35, 2.50, 2.55

  • Holunder bei sich getragen: Schutz vor Angriffen jeder Art
  • Holunderzweige vor Türen oder Fenstern aufgehängt: hält negative Mächte fern
  • Spielte eine Rolle bei Entfluchungsritualen
  • Holunderbeeren unter dem Kopfkissen: sollen beim Einschlafen helfen
  • Zahnschmerz-Ritual:
    • Mit Messer zum Holunder gehen
    • Spruch sprechen:
    • Liebe Frau Hölter, Leih mir ein Spälter, Den bring‘ ich euch wieder.
    • Rinde abschälen, Span schneiden, Zahnfleisch ritzen
    • Blutigen Span zurück in den Baum geben → Schmerz wird auf Holunder übertragen
  • Geburtsritual:
    • Frauen die bereit waren ein Kind zu empfangen gingen zum Holunder und berührten ihn, um auch von ihm berührt zu werden und eine Kinderseele zu erhalten. Denn er war der Wohnsitz von Fr. Holle und somit sprach man durch den Holunder zu ihr. Denn sie war galt auch als Hüterin der Kinderseelen. Nach der Geburt sollte man die Nachgeburt als Dank beim Holunder vergraben. Hier galt es auch als Zeichen, dass wenn der Holunder prächtig gedeiht, auch das Kind prächtig gedeiht.

 

Räucherkunde 2.50, 2.65, 2.69

Wirkung

  • Schafft eine leichte, beflügelte Atmosphäre
  • Unterstützt bei Entscheidungen und hilft, Aufgeschobenes abzuschließen
  • Fördert Seelenheil, innere Ruhe und besseren Schlaf
  • Neue Sichtweise bei traumatischen Erfahrungen
  • Gibt Ruhe, Kraft, Konzentration
  • Unterstützt bei Mobbing, Neid und negativer Umgebung
  • Hilft, negative Energien abzuleiten und positive aufzubauen
  • Reinigung von Räumen und energetischer Belastung (z. B. Elektrosmog)
  • Stärkt Intuition und Hellsicht

Anwendung

  • Schutz- und Heilräucherungen
  • Orakelräucherungen
  • Reinigungsräucherungen (auch gegen Elektrosmog)
  • Ahnenräucherungen
  • Räucherungen zu Übergängen (Geburt, Tod)


Sammelzeitpunkt


Bester Zeitpunkt ist in der Zeit der Sommersonnwende

Duftnote

  • Blüten: sanft, leicht honigartiger Duft
  • Blätter: herber Duft


Kombinationen

  • Johanniskraut
  • Wacholder
  • Birkenblättern
  • Angelikawurzel
  • Dammar
  • Rose
  • Patchouli
  • Moschuskörnern
  • Ampfer

 

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